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| 26. März 2008 |

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Wurstweisheiten
Stefan Sagmeisters Liste
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| Meine Stirn verzeichnet einen angesengten Zustand und die Gedanken werden gerade durchfrittiert. Lassen wir deshalb fremde Zeilen sprechen: «Everything comes out the same, no matter whether you make it hard on yourself or not.» Genau. Ich muss jetzt ins Gefrierfach und klappe vorab noch rasch unsere favorisierten Seiten im Mai für dich auf: |

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So hatte ich zur Bekämpfung meiner weissen Waden bereits «Dulux Feste Farbe» angeschafft, als der Satz «Trying to look good limits my life» in mein ansonsten beratungsresistentes Leben trat. Nein, von Bruce Darnell stammt diese Erkenntnis nicht, sie findet sich auf Stefan Sagmeisters Liste «Things I have learned in my life so far». Dies dürfte beim Star-Grafikdesigner, welcher für die Gestaltung einer Albumbox der Talking Heads 2005 einen Grammy gewann und zu dessen Kunden das Guggenheim Museum, Lou Reed und die Rolling Stones gehören, so einiges sein. Früher ritzte sich der Bregenzer, welcher seit 15 Jahren in New York arbeitet, die Typografie direkt in die Haut. Nun hat Sagmeister in 15 Heften, gesammelt in einem Schuber, 20 persönliche Lebensweisheiten mit Würsten, Bananen, Lauchringen, Stühlen oder Buchseiten inszeniert und der Betrachter entziffert fasziniert. Wer bei Sprüchen wie «Everybody who is honest is interesting» Moralinsaures wittert, liegt falsch. Sagmeister darf das, denn Sagmeister kann das. Wenn der Stefan Spinnenweben, Kakteen und Äste sprechen lässt, gibt der Zyniker in einem irgendwann amüsiert Forfait. Und auch nun, da ich sinniere, welch Sprachböcke ich wohl heute wieder abgeschossen habe, weiss der Meister Rat: «Worrying solves nothing». Genau. Hier geht’s zum Schlau:
Stefan Sagmeister's list: Things I have learned in my life so far.
Complaining is silly. Either act or forget. Thinking life will be better in the future is stupid. I have to live now. Being not truthful works against me. Helping other people helps me. Organizing a charity group is surprisingly easy. Everything I do always comes back to me. Drugs feel great in the beginning and become a drag later on. Over time I get used to everything and start taking it for granted. Money does not make me happy. Traveling alone is helpful for a new perspective on life. Assuming is stifling. Keeping a diary supports my personal development. Trying to look good limits my life. Worrying solves nothing. Material luxuries are best enjoyed in small doses. Having guts always works out for me. |

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