08. Juni 2008

Kontinentalplattenschnitzel
«hard graft» präsentiert Wien

Nein, Ernüchterung ist nie schön. Manchmal fühlt man sich auch in Begleitung von viel Hopfen und Malz verloren. Wobei das letzte Wort gerade wieder «Fleur de Sel» in die Wunden streut. Und da unser fröhlicher Nachbar aus Portugal seinen Pass partout nicht tauschen will, halten wir uns an die, die unseren Schmerz 1:1 verstehen ... Arghhhhhhhh!

Einatmen, ausatmen, weiter geht’s: Lecken wir uns gemeinsam die Wunden, denn während der EM feiert adfus.com die Freundschaft zum Co-Gastgeber Österreich und reist gedanklich nach Wien. Das österreichisch-englische Designduo «Working Class Heroes», welches sich neu «hard graft - established MMVIII» nennt, aber natürlich noch immer Fantastisches aus Filz fertigt (siehe adfus-Picks «Faltbares Prachtstück» und «Filzversicherung»), hat uns seine 10 Wien-Favoriten verraten.

Auf geht’s, hier kommt die erste Station unserer Stadtrundfahrt mit Monika Katzenschläger und James Teal:

               

Tipp 1: Schnitzelmanufaktur Figlmüller

«Wer nicht beim Figlmüller war, der war nicht in Wien», heisst es so schön, und selbst das wählerische Designduo gesteht: «Es führt kein Weg vorbei, die riesengrossen und hauchdünnen Schnitzel sind einfach die besten der Stadt.» Wer nach dem Weg fragt, sei jedoch vorgewarnt: Der Figlmüller verleitet die Wiener gerne zu Grundsatzdiskussionen und ausschweifenden Monologen punkto Schnitzelkultur. Obwohl ein «Also i mogs ja nid!», ausgeschmückt mit den verschiedensten Zubereitungsarten, nicht wirklich aufzuhalten vermag. Hunger sollte man dann auch wirklich haben. Grossen Hunger. Vielleicht vier Wochen vor dem Besuch komplett auf feste Nahrung verzichten, denn die panierte Kontinentalplatte schafft nicht jeder. «Blunzn-Strudel» zur Vorspeise? «Powidltascherl mit Zwetschkenröster» zum Abgang? Wer, ausser vielleicht Reiner Calmund, kriegt das nur rein?

Schnitzelmanufaktur Figlmüller: Auf alle Fälle in das Ur-Beisl in der Wollzeile gehen! Figlmüller, Wollzeile 5 (U-Bahn Station: Stephansplatz), 1010 Wien, Telefon (aus der Schweiz Vorwahl 0043): (0)1 512 61 77, www.figlmueller.at

               

Folge 6:
Die «Scuderia infernale», Überholmanöver und der anstehende Trennungsschmerz
Freitag, 6. Juni 2008, von Minsk nach Vilinus (Litauen)

Die Ruhe vor dem Sturm: Wenn sich viel Spitzentechnologie auf einem Parkplatz trifft. Das Fahren im Konvoi bereitet danach jedoch einige Probleme, da sich gewisse Cabrio-Fahrer ungern an die ihnen zugewiesene Position halten. Es folgen Kopf-an-Kopf-Rennen und Überholmanöver, welche sich die Zuhausegebliebenen nicht zu lange ansehen sollten. Beim Besuch des «Caritaszentrum St. Lukas» in Borowljani, welchem der Erlös der versteigerten Autos gespendet werden wird, scheint einigen die Fahrt noch im Nacken zu sitzen. Jedenfalls wollen sie den Helm partout nicht ausziehen. Danach geht’s in schwerer Begleitung weiter, wobei die Beschilderung nicht wirklich aufschlussreich ist. Immer den Nummern nach wird schliesslich der Blick auf Vilinus frei, doch der bevorstehende Trennungsschmerz drückt aufs Gemüt. Zwei Männer, ein Auto, ein gammliges Getriebe und ganz grosse Gefühle. Tja, Jungs, da müsst ihr durch! Wir bleiben dran. 

Die «Scuderia infernale» möchte sich an dieser Stelle auch im Namen des «Caritaszentrum St. Lukas» bei allen Sponsoren (siehe Aufkleber Autos) für die grosszügige Unterstützung bedanken.

                 


DEIN ADLINK AUF ADFUS.COM

Hier könnte dein Link stehen, damit auch gesehen wird, was du an die Frau bringen willst. Einfach, schnell und effizient: adfus.com schreibt dir deine Textanzeige und zwitschert der ganzen Stadt, was du zu bieten hast. Mehr Infos klicke hier!

               












HOME | INHALT | KONTAKT | WERBUNG | GRUNDSATZ | DATENSCHUTZ
WAS IST ADFUS.COM | ANMELDEN | ABMELDEN | MITMACHEN | EINSTELLUNGEN
MEINE PICKS | ALLE PICKS | IMPRESSUM | JOBS