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| 10. Juni 2008 |

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Platzeis
Eissalon am Schwedenplatz
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| «Wo liegt denn dieses Fanzone? In der Toskana?» Draussen vor der Tür, meine brandgefährliche Betonungsbraut, aber keine falsche Scham, ich habe den «CARIBBEAN GRILL» schliesslich jahrelang als einen Ort interpretiert, wo ein Mann namens Carib Bohnen grilliert. Kühlen wir nach diesem Hochleistungsakt der Logik den Kopf mit existenten kulinarischen Freuden, deren Wurzeln in Italien liegen. Wer weiss, forse vicino a Fanzone? |

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Tipp 2: Italienischer Eissalon am Schwedenplatz
Eine Familiensaga wie ein Rapelli-Spot mit süssem Abgang: 1885 wanderte der Italiener Arcangelo Molin-Pradel als Holzfäller nach Transsilvanien aus, strandete nach Konkurs der Vertragsfirma in Wien, wo er als Salamiverkäufer und Marmorschleifer genügend Geld verdiente, um ein Jahr darauf seine eigene «Speiseeis-Erzeugung» zu gründen. Heute bietet die fünfte Molin-Pradel-Generation über 100 verschiedene Eissorten an, davon täglich 26 cremige Sorten aus biologischer Milch, welche von Kühen stammt, die depressionsfrei über niederösterreichische Weiden hüpfen. Pflichtprogramm: Einen Becher auf die Faust holen, sich auf einen der Bänke am Schwedenplatz setzen und schlemmen, bis man trotz Gehirnfrost fliessend italienisch spricht.
Italienischer Eissalon am Schwedenplatz: täglich geöffnet von 10 bis 23 Uhr, Franz-Josefs-Kai 17 (U-Bahn Station Schwedenplatz), 1010 Wien, www.gelato.at
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